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Hast Du Dich auch schon gefragt, warum Bauchübungen Deine Mitte kräftiger machen, das Bauchfett aber hartnäckig bleibt? Dieses Phänomen ist weit verbreitet – und gut erklärbar. Entscheidend ist nicht nur, was Du trainierst, sondern wie Dein gesamter Stoffwechsel arbeitet – und genau hier liegt der Schlüssel.
Doch keine Sorge – es gibt wirksame und alltagstaugliche Wege, wie Du Deinen Stoffwechsel unterstützen und Bauchfett nachhaltig beeinflussen kannst.

Viele Menschen glauben, dass sich Fett gezielt an einer bestimmten Stelle abbauen lässt – zum Beispiel am Bauch. Der aktuelle Forschungsstand spricht klar für folgende Punkte:
Dein Körper entscheidet selbst, aus welchen Fettdepots er Energie freigibt. Bauchübungen stärken zwar die Muskulatur, reduzieren aber nicht gezielt das darüberliegende Fett.
Fett wird im Körper in Form von sogenannten Triglyceriden gespeichert. Sobald Du Dich bewegst oder körperlich belastest, werden diese in Fettsäuren aufgespaltet. Diese wiederum nutzt Dein Körper zur Energiegewinnung. Entscheidend dabei ist: Diese Fettsäuren stammen aus allen Fettdepots – nicht nur aus dem Bereich, den Du gerade trainierst.
Mehrere Studien bestätigen diesen Effekt eindrücklich:
Eine Untersuchung der Southern Illinois University (USA) zeigte, dass zwölf Wochen reines Bauchtraining zwar die Muskelkraft verbesserte, aber keinen Einfluss auf das Bauchfett hatte.
Besonders spannend: In einer Studie der Universität Los Lagos (Chile) trainierten die Teilnehmenden über zwölf Wochen ausschliesslich ihr dominantes Bein. Das Resultat: Die Fettverteilung in den Beinen blieb gleich, insgesamt wurde jedoch Körperfett reduziert.
Das Fazit: Nicht das Wo entscheidet – sondern das Wie
Fett ist keineswegs nur störend oder überflüssig. Es erfüllt wichtige Funktionen in Deinem Körper:
Es dient als Energiereserve
Es schützt Deine Organe
Es hilft bei der Wärmeregulation und Hormonproduktion
Es polstert empfindliche Strukturen
Problematisch wird es dann, wenn sich zu viel Fett im Bauchraum ansammelt – insbesondere das sogenannte viszerale Fett, das die inneren Organe umgeben und den Stoffwechsel belasten kann.
Die gute Nachricht: Du kannst aktiv etwas tun – ohne extreme Massnahmen.
1. Bewegung mit Struktur
Spaziergänge und Fahrradfahren unterstützen Deine Gesundheit. Ihre volle Wirkung entfalten diese Tätigkeiten in Kombination mit einem durchdachten Trainingsprogramm, das Kraft, Ausdauer, Mobilität und Stabilität verbindet.
2. Muskeln sind echte Stoffwechselmotoren
Mehr Muskelmasse bedeutet:
höherer Grundumsatz
mehr Kalorienverbrauch – auch im Ruhezustand
3. Regelmässigkeit schlägt Intensität
Lieber ein- bis zweimal pro Woche sinnvoll bewegen, als selten alles auf einmal.
4. Den Alltag clever nutzen
Treppen statt Lift
Kurze Wege zu Fuss
Aktive Pausen statt langes Sitzen
5. Stress und Schlaf nicht unterschätzen
Chronischer Stress und zu wenig Schlaf begünstigen die Fetteinlagerung – besonders im Bauchbereich.
Darum ist Bauchtraining sinnvoll – jedoch nicht als alleinige Strategie zur Fettreduktion.
Es stabilisiert Deine Wirbelsäule, verbessert Haltung und Gleichgewicht und kann in Verbindung mit gezieltem Rumpftraining helfen, Rückenbeschwerden vorzubeugen. Entscheidend ist die Kombination aus gezielter Bewegung und sinnvoll gesetzten Belastungen für den gesamten Körper, die nachhaltig Wirkung zeigen.
Bei uns geht es nicht um schnelle Versprechen, sondern um nachhaltige Gesundheit. Wir setzen auf:
individuell angepasstes Training
eine sinnvolle Kombination aus Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination
fachliche Begleitung durch Gesundheitstrainier und Physiotherapeuten
Denn Bewegung wirkt am besten, wenn sie zu Dir passt.
Wenn Du wissen möchtest, wie Du Deinen Stoffwechsel gezielt unterstützen und Dich dabei sicher bewegen kannst, beraten wir Dich gerne persönlich.